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ZUKUNFT DER SPORTPSYCHOLOGIE

zwischen Verstehen und Evidenz

Virtuelle Online-Tagung

52. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie 21. bis 23. Mai 2020

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der asp Tagung 2020 in Salzburg

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre hervorragenden Beiträge in Form von Postern, Einzelbeiträgen, Symposien, integrativen Workshops, Praxis Workshops und Diskussionen, die die Tagung zu einem unvergesslichen Ereignis für uns gemacht haben.

Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Vorstand der asp sowie dem wissenschaftlichen Komitee (Bernd Strauß, Oliver Stoll, Martin Kopp, Claudia Voelcker-Rehage, Björn Krenn, Mirko Wegner, Franziska Lautenbach, Matthias Weigelt, Babett Lobinger, Thomas Finkenzeller, Sabine Würth, Günter Amesberger) die uns nicht nur in der Vorbereitung begleiteten, sondern auch alle eingereichten Beiträge begutachteten!

Wir danken insbesondere allen Keynote Speaker*innen (Kerstin Hödlmoser, Volker Schürmann und Christian Schubert), Position Statment  Referent*innen (Nadja Schott, Jürgen Beckmann, Ralf Brand und Dorothee Alfermann) sowie Klaus Willimczick für seine Senior Lecture.

Nicht zuletzt gilt unser Dank den Sponsoren Land Salzburg, Springer Verlag und Atomic sowie den Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen asp, dvs SASP und ÖBS.

Ihr asp2020 Team Salzburg

Günter Amesberger, Sabine Würth und Thomas Finkenzeller

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Eine Videodeskription zu den interaktiven Funktionen des Online-Programms (VOT) finden Sie hier (click here)

 

Ihr asp2020 Salzburg Team

Günter Amesberger, Sabine Würth und Thomas Finkenzeller

Keynotes

Was hat der biopsychosoziale Paradigmenwechsel in der medizinischen Forschung mit der Sportpsychologie zu tun?

Die Ergebnisse der medizinischen Grundlagenforschung der letzten Jahrzehnte verweisen auf einen hohen Grad der Vernetzung zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Die Untersuchung dieser Funktionsnetzwerke in Abhängigkeit von der psychosozialen Umwelt des Menschen stellt eines der Kernthemen der Psychoneuroimmunologie (PNI) dar. Um komplexe, biopsychosoziale Forschungsfragen jedoch ökologisch valide untersuchen zu können, benötigt es eine kritische Auseinandersetzung mit dem mechanistisch-reduktionistischen Goldstandard der medizinischen Forschung, dem randomized controlled trial (RCT)-Design. Es wird mit der „integrativen Einzelfallstudie“ ein biopsychosozialer Forschungszugang vorgestellt, der es erlaubt, komplexe Funktionszusammenhänge beim Menschen in seiner gelebten Alltagswelt („life as it is lived“) zu analysieren. Mögliche Anwendungsbereiche für die sportpsychologische Forschung werden diskutiert.

 

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Reflexive Sportpsychologie – Evidenz verstehen müssen

Reflexive Sportwissenschaft ist die Artikulation der blinden Flecken sportwissenschaftlicher Theoriebildung, d.h. die Artikulation der jeweils schon in Anspruch genommenen Grundannahmen je konkreter empirisch-sportwissenschaftlicher Forschung. Eine solche Artikulation kann als Hermeneutik bzw. Sinn-Verstehen begriffen werden. Der Vortrag will zunächst dieses Programm in seiner Allgemeinheit skizzieren und gegen Alternativen abgrenzen. Es geht darum, die Dimension des Verstehens nicht auf Erklärungen zu reduzieren, aber auch nicht diesseits oder jenseits von Erklärungen, sondern im Erklären zu verorten. Sodann soll an zwei Themen die Relevanz und Brisanz des Programms konkretisiert werden, nämlich an dem aktuellen Thema des Embodiment und an dem scheinbar veralteten Thema des Verhältnisses von Verhaltens-, Handlungs- und Tätigkeitstheorie.

 

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Evidenzbasierte Sportpsychologie oder doch nur praxisbasierte Evidenz?

Wie in anderen Bereichen wird auch in der Sportpsychologie immer wieder intensiv und zum Teil sehr kontrovers über wissenschaftliche Standards und deren Relevanz für die Praxis diskutiert. Wie wirksam und effizient sind sportpsychologische Methoden? Kann man in der Sportpsychologie ein „randomized controlled trials“ Studiendesign umsetzen? Wie steht die Sportpsychologie zur Replikationskrise? Fragen zum Thema Qualitätssicherung, Entwicklung von Leitlinien, methodische Standards stehen im Rahmen dieser Diskussion im Vordergrund. Insbesondere die inhaltliche Aussagekraft sowie die Übertragbarkeit von wissenschaftlichen Befunden auf die sportpsychologische Praxis ist oft eine große Herausforderung (Stichwort: „statistische vs. praktische Signifikanz“). Im Rahmen dieser Keynote sollen diese Fragen aufgegriffen und anhand des interdisziplinären Forschungsfeldes der Neurokognition diskutiert werden. Es soll aufgezeigt werden, wie insbesondere auch dieses Forschungsfeld für die Sportpsychologie in der Praxis an Bedeutung gewinnen kann.

 

 

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Key Dates - aktualisiert am 01.05.2020

15.04.2020

Information zum neuen virtuellen Format der Tagung inklusive Tagungsgebühren und Registrierung

01.05.2020  

Programm online   

15.05.2020

Deadline für die Einreichung aller Beitragsunterlagen (Powerpoint, Poster etc.)

18.05.2020 - 20.05.2020

Einschulungstermine zu den virtuellen Formaten

21.05.2020 – 23.05.2020

asp2020 Zukunft der Sportpsychologie

 

 

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