Skip to main content

Zukunft der Sportpsychologie - zwischen Verstehen und Evidenz

Die Beschleunigung des gesellschaftlichen Wandels verändert auch die Bedürfnisse und Anforderungen in den Feldern Leistungs-, Gesundheits-, Breiten- und Schulsport sowie Sport- und Bewegungstherapie. Es ist zu erwarten, dass sich neben der natürlichen und ursprünglichen Sport- und Bewegungsaktivität neue Zugänge zu diesen Feldern auftun, die von hoch technisierten, sensorbasierten Feedbacksystemen bis hin zu virtuellen Sport- und Bewegungsszenarien reichen.

Die Sport- und Bewegungswelt wird sich ihrerseits auch einem massiven Generationswandel gegenübersehen, dessen Lebensentwürfe sich stark verändern. Daraus erwachsen ganz neue Herausforderungen für die Sportpsychologie in Theorie und Anwendung.

Vor dem aktuellen Hintergrund der evidenzbasierten Forschung, die die wissenschaftliche Bewertung von effektiven versus wirkungslosen Interventionen dominiert, ist auch zu fragen, welche Bedeutung der sinnverstehenden qualitativen Forschung zukommt, die komplexe Zusammenhänge beschreibt und deutet.

Dies führt auch zu Überlegungen, welche wissenschaftstheoretischen, ethischen und sinnperspektivischen Fragen im sportpsychologischen Forschungsfeld bedeutsam und gefordert sind.

Kooperationspartner